Wer seine Wohnung renovieren will, kann dies von einem professionellen Maler oder Tapezierer ausführen lassen. Tapezieren ist jedoch gar nicht so schwer, mit etwas Geschick kann es jeder selbst machen und findet sogar Spaß daran. Man benötigt dafür nicht nur die entsprechenden Tapeten, die auf das Zimmer und die persönlichen Wünsche abgestimmt werden. Ein guter Tapeziertisch ist dafür unerlässlich. Er sollte lang genug sein, damit die Tapetenbahnen Platz finden und bequem eingekleistert werden können. Die Tapeziertische können bequem zusammengeklappt werden. Verschiedene Tapeziertische lassen sich zusammenstellen, denn sie bestehen aus einzelnen Tischen, die hintereinander aufgestellt werden können. Ein guter, breiter Pinsel wird zum Einkleistern benötigt. Zum Zurechtschneiden der Tapetenbahnen werden ein Lineal und eine gute, scharfe Tapezierschere gebraucht. Auf ein sauberes, nicht fusselndes Tuch und eine Andruckrolle sollte man nicht verzichten. Zum Messen benötigt man einen Zollstock. Will man kleine Ecken ausschneiden oder nachträglich korrigieren, sollte man ein Cuttermesser benutzen. Der Tapetenkleister sollte auf die Tapete abgestimmt werden, denn es sind verschiedene Arten von Tapetenkleister erhältlich.
Eine Alternative zum Kauf des Tapeziertisches bietet die Miete. Viele Baumärkte bieten die Möglichkeit, einen Tapeziertisch zu mieten. Gute Tapeziertische sind zum Teil mit einer Kleisterwanne ausgestattet. Um noch vorhandene Alttapete zu entfernen, kann man ein Tapetenlösegerät mit Wasserdampf oder einen Nadelroller im Baumarkt ausleihen. Hat man die Alttapete entfernt, kann man gleich mit dem Tapezieren beginnen oder die Wand mit einem Voranstrich behandeln, damit eine bessere Haftung der Tapetenbahnen gewährleistet ist.
Für das Tapezieren wird die Höhe der Wand gemessen, die Tapetenbahnen werden am Tapeziertisch zugeschnitten. Der Tapetenkleister wird angerührt und sollte einige Zeit quellen. Nun kann er auf die Tapetenbahnen aufgetragen werden. Um die erste Tapetenbahn anzubringen, sollte man ein Lot nutzen. Damit kann man die Tapetenbahnen gerade ausrichten. Mit der Andruckrolle wird die Bahn angedrückt. Ist die erste Bahn erst einmal angebracht, ist das Tapezieren nicht mehr schwer.
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